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Ratgeber · 5 Minuten Lesezeit

Stürze vermeiden, bevor etwas passiert.

Jeder dritte Mensch über 65 stürzt mindestens einmal im Jahr. Was das Risiko treibt, was ein Rollator daran ändert und warum der Zeitpunkt wichtiger ist als das Modell.

VOSS healthcare · Stand September 2026

Der ello unterstützt an einer Steigung

Zusammenfassung

Jeder dritte Mensch über 65 stürzt mindestens einmal im Jahr. Ein Rollator hält auf unebenem Boden alle vier Räder am Boden und gibt damit mehr Halt als ein Gehstock. Elektrische Modelle bremsen zusätzlich am Gefälle mit, erkennen Stolperbewegungen und geben beim Umkippen ein Signal. Entscheidend ist der Zeitpunkt: vor dem ersten Sturz, nicht danach.

Der ello in Kürze

Sitzhöhe 553 mm · 12,5 kg · Glasfaserverbund · Faltmaß 357 × 833,5 mm · zwei Elektromotoren

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Statistisch stürzt jeder dritte Mensch über 65 mindestens einmal im Jahr, oft mit schweren Folgen. Die Zahl ist bekannt. Weniger bekannt ist, was danach passiert.

Der Kreislauf, der das Risiko erhöht

Mit dem Älterwerden nehmen Muskelkraft, Gleichgewichtssinn und Reaktionsvermögen ab. Erkrankungen wie Parkinson oder Arthrose kommen dazu. Und dann beginnt der eigentliche Kreislauf: Wer einmal gestürzt ist, geht weniger. Wer weniger geht, verliert Muskeln. Wer Muskeln verliert, stürzt eher.

Deshalb ist der Zeitpunkt entscheidender als das Modell. Ein Rollator, der nach dem ersten Sturz kommt, arbeitet gegen diesen Kreislauf an. Einer, der davor kommt, verhindert ihn.

Was ein Rollator mechanisch leistet

Eine flexible Konstruktion hält auch auf unebenem Boden alle vier Räder am Boden. Das ist der Unterschied zum Gehstock: Halt an vier Punkten statt an einem.

Bedienelemente des ello in Nahaufnahme

Was ein elektrischer Rollator zusätzlich leistet

Sensoren erkennen Neigungen und Stolperbewegungen und aktivieren die Bremsen, um das Tempo zu reduzieren. Bei einem Sturz stoppt ello automatisch. Kippt das Gerät um, schaltet sich ein Signalton ein. Und Licht und Reflektoren arbeiten in Dämmerung und Dunkelheit, der Tageszeit, zu der die meisten Stürze passieren.

Die drei Stellen, an denen es passiert

Bordstein, Gefälle, Türschwelle. An allen dreien geht es um denselben Moment: Der Untergrund wechselt schneller, als der Schritt sich anpasst. Ein Antrieb nimmt zwei davon ab. Die Kante über die Hindernistaste, das Gefälle über die Bremsunterstützung.

Was zu Hause zählt

Sichern Sie den Wohnraum: Teppiche fixieren, Kabel wegräumen, Beleuchtung im Flur und im Bad verbessern. Tragen Sie rutschfeste Schuhe, auch in der Wohnung, denn Socken auf Laminat sind eine der häufigsten Ursachen. Trainieren Sie lieber regelmäßig und wenig als selten und viel, es geht um Gleichgewicht, nicht um Kraft. Und lassen Sie Ihre Medikamente prüfen. Manche Kombinationen machen schwindelig, das lässt sich beim Hausarzt klären.

Kurz gefasst

Der Kreislauf beginnt mit dem ersten Sturz. Wer vorher zugreift, muss ihn nicht durchbrechen. Das ist der eigentliche Grund, nicht zu warten.

Häufige Fragen zu diesem Thema

Wie häufig stürzen ältere Menschen?

Statistisch stürzt jeder dritte Mensch über 65 mindestens einmal im Jahr, oft mit schweren Folgen wie Knochenbrüchen.

Hilft ein Rollator gegen Stürze?

Er gibt Halt an vier Punkten statt an einem. Elektrische Modelle bremsen am Gefälle mit, erkennen Stolperbewegungen und geben beim Umkippen ein Signal.

Was hilft zu Hause gegen Stürze?

Teppiche fixieren, Beleuchtung in Flur und Bad verbessern, rutschfeste Schuhe tragen, regelmäßig das Gleichgewicht trainieren und Medikamente prüfen lassen.